Pfannkuchen sind die süße Versuchung am Morgen. Der herzhafte Snack zum Mittag. Und die nette Beilage am Abend. Pfannkuchen sind so vielfältig einsetzbar und schmecken zu fast jedem Rezept.

Der Pfannkuchenteig

In einen Pfannkuchen gehören eigentlich nicht viele Zutaten. Eigentlich ganz einfach: etwas Mehl wird mit Wasser oder Milch verrührt. So entsteht ein flüssiger Teig, der in der Pfanne ausgebacken wird. Viele verwenden für die Zubereitung nicht einmal einen Messbecher, sondern bereiten den Teig nach Gefühl zu. Es gibt deshalb viele Varianten, Pfannkuchenteig selber zu machen. Für mein Rezept habe ich ausschließlich pflanzliche Zutaten verwendet. Durch Leinsamen und Haferflocken werden die Pfannkuchen sogar richtig vollwertig.

Pfannkuchen ohne Ei

Manchmal werden Pfannkuchen auch Eierkuchen genannt. Ja klar, kein Wunder. Denn oft wird bei der Zubereitung auch ein Ei dazugegeben. Das Ei soll für eine gewisse Bindung sorgen. Hauseigene Tests haben aber ergeben: Pfannkuchen kannst Du auch ohne Ei selber machen. Durch das enthaltene Gluten im Mehl bekommen sie trotzdem eine gute Bindung und halten bestens zusammen.

Gefüllte Pfannkuchen mit Rucola, Pflaumen und Quäse

Jetzt wird gefüllt. Diesmal nicht mit Erdbeermarmelade oder Apfelkompott. Die flachen Kuchen bekommen nämlich eine besonders leckere und eiweißreiche Füllung. Frischer Rucola, kurz in der Pfanne geschwenkte Pflaumen und Quäse.

Käse und Frucht, das harmoniert so ziemlich immer. Zu herzhaftem Käse schmecken vor allem saftig süße Früchte. Ähnlich wie Weintrauben, passen deshalb Pflaumen perfekt zum kräftig schmeckendem Quäse.

Quäse ist ein Sauermilchkäse und enthält von Natur aus viel Protein (~30 %) und kaum Fett (~0,5 %). Aus Sauermilchquark entsteht ein Käse, den Du in verschiedenen Reifegraden essen kannst. Von mild und quarkig, bis aromatisch und bissfest. Egal in welchem Reifegrad, der Käse ist nicht nur geschmacklich eine super Ergänzung in vielen Rezepten. Durch den hohen Proteingehalt ist er ebenfalls ideal für alle, die sich bewusst und ausgewogen ernähren möchten. Ein Fitness-Food (1) quasi. 🙂 Natürlich kannst Du die Sauermilchkäsesticks auch pur als Snack essen oder zum kochen verwenden. Ich fülle ihn heute in meine Pfannkuchen und lasse mir meinen Quäse schmecken. Den Snack erhältst Du als pure Variante mit einem natürlichen Geschmack oder leicht würzig mit Paprika.

(1 Quäse enthält ~30 % Eiweiß und ~0,5 % Fett. Proteine tragen zu einer Zunahme an Muskelmasse bei. Neben einer ausgewogenen Ernährung ist ausreichend Bewegung wichtig für das körperliche Wohlbefinden.)

Wenden in der Pfanne

Die perfekten Pfannkuchen gelingen immer in einer Pfanne. In die Pfanne wird etwas Öl gegeben und der Teig darin ausgebacken. Zum Wenden verwendest Du am besten einen Pfannenwender, damit die Pfannkuchen nicht zerreißen. Wenn Du dich traust, kannst Du sie auch mit einem Schwenk wenden. Wichtig hierfür ist eine beschichtete Pfanne und wenig Öl. Mit einem kurzen Ruck nach hinten lassen sich die Pfannkuchen ganz einfach in der Pfanne wenden. Je kleiner sie sind, desto besser lassen sie sich wenden.