Zutaten
Für die Pfannkuchen
Typ 630
fein
geschrotet
1 Prise Salz
weitere Zutaten
150 g Rucola
200 g Quäse
2 Paar

Pfannkuchen sind die süße Versuchung am Morgen. Der herzhafte Snack zum Mittag. Und die nette Beilage am Abend. Pfannkuchen sind so vielfältig einsetzbar und schmecken zu fast jedem Rezept.

Der Pfannkuchenteig

In einen Pfannkuchen gehören eigentlich nicht viele Zutaten. Eigentlich ganz einfach: etwas Mehl wird mit Wasser oder Milch verrührt. So entsteht ein flüssiger Teig, der in der Pfanne ausgebacken wird. Viele verwenden für die Zubereitung nicht einmal einen Messbecher, sondern bereiten den Teig nach Gefühl zu. Es gibt deshalb viele Varianten, Pfannkuchenteig selber zu machen. Für mein Rezept habe ich ausschließlich pflanzliche Zutaten verwendet. Durch Leinsamen und Haferflocken werden die Pfannkuchen sogar richtig vollwertig.

Pfannkuchen ohne Ei

Manchmal werden Pfannkuchen auch Eierkuchen genannt. Ja klar, kein Wunder. Denn oft wird bei der Zubereitung auch ein Ei dazugegeben. Das Ei soll für eine gewisse Bindung sorgen. Hauseigene Tests haben aber ergeben: Pfannkuchen kannst Du auch ohne Ei selber machen. Durch das enthaltene Gluten im Mehl bekommen sie trotzdem eine gute Bindung und halten bestens zusammen.

Gefüllte Pfannkuchen mit Rucola, Pflaumen und Quäse

Jetzt wird gefüllt. Diesmal nicht mit Erdbeermarmelade oder Apfelkompott. Die flachen Kuchen bekommen nämlich eine besonders leckere und eiweißreiche Füllung. Frischer Rucola, kurz in der Pfanne geschwenkte Pflaumen und Quäse.

Käse und Frucht, das harmoniert so ziemlich immer. Zu herzhaftem Käse schmecken vor allem saftig süße Früchte. Ähnlich wie Weintrauben, passen deshalb Pflaumen perfekt zum kräftig schmeckendem Quäse.

Quäse ist ein Sauermilchkäse und enthält von Natur aus viel Protein (~30 %) und kaum Fett (~0,5 %). Aus Sauermilchquark entsteht ein Käse, den Du in verschiedenen Reifegraden essen kannst. Von mild und quarkig, bis aromatisch und bissfest. Egal in welchem Reifegrad, der Käse ist nicht nur geschmacklich eine super Ergänzung in vielen Rezepten. Durch den hohen Proteingehalt ist er ebenfalls ideal für alle, die sich bewusst und ausgewogen ernähren möchten. Ein Fitness-Food (1) quasi. 🙂 Natürlich kannst Du die Sauermilchkäsesticks auch pur als Snack essen oder zum kochen verwenden. Ich fülle ihn heute in meine Pfannkuchen und lasse mir meinen Quäse schmecken. Den Snack erhältst Du als pure Variante mit einem natürlichen Geschmack oder leicht würzig mit Paprika.

(1 Quäse enthält ~30 % Eiweiß und ~0,5 % Fett. Proteine tragen zu einer Zunahme an Muskelmasse bei. Neben einer ausgewogenen Ernährung ist ausreichend Bewegung wichtig für das körperliche Wohlbefinden.)

Wenden in der Pfanne

Die perfekten Pfannkuchen gelingen immer in einer Pfanne. In die Pfanne wird etwas Öl gegeben und der Teig darin ausgebacken. Zum Wenden verwendest Du am besten einen Pfannenwender, damit die Pfannkuchen nicht zerreißen. Wenn Du dich traust, kannst Du sie auch mit einem Schwenk wenden. Wichtig hierfür ist eine beschichtete Pfanne und wenig Öl. Mit einem kurzen Ruck nach hinten lassen sich die Pfannkuchen ganz einfach in der Pfanne wenden. Je kleiner sie sind, desto besser lassen sie sich wenden.

Schritte
1

Teig zubereiten

Für die Zubereitung werden zuerst die Haferflocken mit dem Haferdrink verrührt. Anschließend wird das Dinkelmehl, etwas Weinsteinbackpulver, Weißweinessig und geschrotete Leinsamen dazugegeben und aus den Zutaten ein glatter Pfannkuchenteig gerührt.

Der Teig sollte nun etwa 20 bis 30 Minuten ausquellen, damit sich die Zutaten gut verbinden können. Vor dem Ausbacken sollte der Teig nochmals gut umgerührt und gegebenenfalls noch etwas Flüssigkeit hinzugefügt werden.

Am Ende muss ein gut fließender Teig entstehen, der nicht zähflüssig ist.

2

Pfannkuchen backen

Erhitze anschließend eine Pfanne und gebe etwas Öl hinzu. In der Mitte der Pfanne wird nun eine Kelle voll Pfannkuchenteig platziert, der mit einem Esslöffel ausgestrichen wird. So entstehen flache Pfannkuchen, die sich gut ausbacken lassen.

Tipp: Verwende nicht zu viel Öl, da die Pfannkuchen sonst fransig werden. Außerdem sollte die Pfanne nicht zu heiß sein, damit sie außen nicht verbrennen und innen immer noch „teigig“ sind.

3

Pfannkuchen füllen

Für die Füllung werden Pflaumen geviertel, in einer heißen Pfanne ohne Öl kurz geschwenkt und mit etwas cremigen Balsamessig abgelöscht.

Kurz vor dem Servieren wird etwas Rucola auf die Pfannkuchen gelegt, ein paar Pflaumen dazugegeben und der kleingeschnittene Quäse Snack darauf verteilt. Abschließend werden die Pfannkuchen entweder gerollt oder einfach zusammen geklappt.

Tipp: Come together, eat Pfannkuchen.

Gern kannst Du die fertigen Zutaten auch in Schälchen auf den Tisch stellen. So kann jeder nach Lust und Laune seine Pfannkuchen befüllen und essen.

Ich esse meine Pfannkuchen am liebsten mit den Händen. Hierfür eignet sich besonders die „Einroll“-Methode.

Fazit: Obst der Saison für mein Pfannkuchen Rezept

Nicht nur Pflaumen schmecken in meinem Pfannkuchen Rezept super lecker. Im Herbst eignen sich beispielsweise auch Birnen oder Weintrauben. Im Sommer kannst Du Beeren, Äpfel oder auch Erdbeeren verwenden. Natürlich eignen sich auch Walnüsse und geröstete Mandeln als besonderes Topping in diesem Rezept. Egal welche Zutat du für deine gefüllten Pfannkuchen verwendest, mit dem richtigen Käse werden sie sicher immer gelingen.

Pfannkuchen mit Rucola, Pflaumen und Quäse Wertung: 5 / 5 (2Stimmen)

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Foodbloggerin mit Kaffee in der Hand

„Hallo. Das ist ella’s table. Ein gedeckter Tisch voll mit natürlichen Dingen, einfachen Rezepten, unkomplizierten Gerichten und einer großen Portion geliebter Food Fotografie. Ein Foodblog, der uns nicht vergessen lassen soll, wie schön Natürlichkeit doch ist. Wie Möhren schmecken und Kräuter riechen. Damit die Einfachheit irgendwann nicht nur eine schöne Erinnerung bleibt.“

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