Zutaten
Für den Hochleistungsmixer
oder Messerspitze Vanillemark
1 Prise Salz
Für den Mixstab

Morgens gibt es ja zwei Arten von Frühstückern. Die einen, die sich lieber Aufschnitt, Käse oder Ei auf’s Brötchen legen und sich vielleicht noch ein paar Würstchen in der Pfanne braten. Und dann gibt es die Marmeladenbrötchen Fanatiker wie mich, die es lieber süß zum Frühstück mögen. Ob Honig, leckere Konfitüren oder Schokoladenaufstrich, egal was, Hauptsache süß.

Jetzt schreien sicher einige von euch auf und wedeln mit dem Zeigefinger. Oh mein Gott, so viel Zucker. So viel Palmfett und Zitronensäure. Nein nein, das musst nun wirklich nicht sein. Ich mache mir nämlich seit geraumer Zeit meinen Schokoladenaufstrich einfach selber. Und dieser unglaublich leckere Aufstrich ist wirklich so gut, dass ich ihn sogar in den Joghurt rühre oder einfach pur mit ein paar Erdbeeren esse.

Schokoaufstrich ohne Zucker

Und wirklich, der Schokoaufstrich ist nicht nur irgendeine Creme. Denn sie ist gänzlich ohne Zucker und frei von Zusätzen. Und natürlich auch vegan. Wie cool ist das bitte? Mit dem Projekt Schokoladenaufstrich selber machen habe ich ja schon eine Weile geliebäugelt. Mein eigener Aufstrich, das wär’s doch. Nachdem ich mir vor einigen Monaten endlich mal einen tollen Hochleistungsmixer gekauft habe, musste ich gleich austesten, wie gut sich Aufstriche damit zubereiten lassen. Und tatsächlich, es klappt hervorragend. Mein Schokoladenaufstrich ist also das erste Rezept, welches ich mit meinem neuen Mixer zubereitet habe und seit jeher immer wieder zubereite.

Aber keine Sorge, denn für die Zubereitung des Rezeptes benötigt ihr nicht gleich einen Hochleistungsmixer. Auch mit einem normalen Stabmixer mit genügend Kraft, zaubert ihr euch den leckersten Schokoladenaufstrich überhaupt. Natürlich habe ich das Rezept in beiden Varianten ausprobiert. Solltest Du die Schokocreme mit dem Stabmixer selber machen, wird einfach der flüssige Anteil reduziert. Du verwendest also für die Zubereitung nur 150ml anstatt 200ml Hafer Drink (siehe Zutaten).

Auf geht’s zum Schokoladenaufstrich selber machen. Ihr werdet ihn lieben, denn er ist nicht nur frei von Palmfett, Zucker und Aromen sondern schmeckt auch noch so herrlich schokoladig. So kannst Du gleich 2 Löffel Schokoaufstrich naschen, ohne gleich dieses schlechte Gewissen haben zu müssen. 😀

Schokoaufstrich einfach selber machen (Kurzversion)

Für die Zubereitung des Rezeptes benötigst Du nur wenige Zutaten ohne viel Chichi. Und so wird der Schokoaufstrich einfach selber gemacht:

1

Die Cashewkerne ohne Öl anrösten.

2

Anschließend werden die Cashewkerne mit Hafer Drink sowie den entsteinten Datteln für 2 Minuten aufgekocht und das Kakaopulver, der Vanille-Rohrzucker sowie eine Prise Salz eingerührt.

3

Alle Zutaten können nun mit einem Mixstab oder in einem Hochleistungsmixer bis zur gewünschten Konsistenz fein püriert werden.

Schritte
1

Cashewkerne rösten

So wird’s gemacht: Als erstes werden die Cashewkerne kurz angeröstet. Hierfür gibst Du die Kerne in einen Topf ohne Öl. Schwenke die Cashewkerne immer mal wieder, damit sie von allen Seiten schön geröstet werden.

2

Datteln mit Hafer Drink aufkochen

Nun wird 200ml Hafer Drink (oder auch ein anderer pflanzlicher Drink) sowie die Datteln dazugegeben. Achte unbedingt darauf, dass die Datteln kernlos sind. Während das Ganze kurz aufkocht, kannst Du auch schon das Kakaopulver unterrühren. Ich füge meist 3 großzügige Esslöffel hinzu. Ich mag’s halt schokoladig. Natürlich darfst Du bei der Zubereitung den Vanille-Rohrzucker und die Prise Salz nicht vergessen. Nach etwa 2 Minuten sollte der „Prä“Schokoladenaufstrich gut aufgekocht und bereit zum mixen sein.

Wenn Du nur schwach entölten Backkakao verwendest, wird die Schokomasse nicht ganz so herb.

Fülle die Masse in den Hochleistungsmixer und püriere die Zutaten etwa 2 Minuten, bis eine cremige Konsistenz entsteht. Die noch heiße Schokoladencreme kann nun in saubere Gläser gefüllt werden.

Wenn Du einen Pürierstab verwendest, fülle die Masse ebenfalls in einen hohen Becher und püriere das Ganze bis zur gewünschten Konsistenz. Achte aber darauf, dass sich dein Mixstab nicht übernimmt und durchbrennt. 😉 Der Schokoladenaufstrich wird bei der Zubereitung mit einem Pürierstab etwas stückiger. Zum Schluss kannst Du ihn ebenfalls in saubere Gläser füllen.

Tipp: Tipps zum Abfüllen des Schokoladenaufstrichs

Beim Abfüllen achte ich immer darauf, dass die Gläser sehr sauber sind. Dazu übergieße ich sie kurz vorher nochmal mit kochendem Wasser. Außerdem verwende ich für die Zubereitung immer Schraubgläser. Der Schokoladenaufstrich wird bis kurz unter dem Rand in das Glas gefüllt. Danach wird das Glas gut verschlossen und auf den Kopf gestellt.

Erfahrungsgemäß hält sich der selbstgemachte Aufstrich nach dem Öffnen mehrere Tage im Kühlschrank. Geschlossene Gläser sogar 1-2 Wochen. Länger habe ich es leider noch nicht geschafft, da der Schokoaufstrich aber auch einfach viel zu lecker ist. 😀

Schokoladenaufstrich mit Teller und Messer

Schokoladencreme auf einem Brot

Schokoladenaufstrich am Messer

Fazit: Haselnüsse für die Schokoceme

Andere Nüsse gefällig? Na klar. Denn das Rezept lässt sich genauso gut mit Haselnüssen oder Mandeln zubereiten. Die nächste Schokocreme werde ich mir aus 50% Cashewkernen und 50% Haselnüssen selber machen. Das wird bestimmt auch sehr lecker für mich und mein Toast. 😀

Ich mag den Schokoladenaufstrich auch im Quark oder Joghurt. 1-2 TL vom leckeren Aufstrich, ein paar frische Beeren und fertig ist ein einfaches Dessert. 🙂

Schokoladenaufstrich – vegan und ohne Zuckerzusatz Wertung: 5 / 5 (3Stimmen)
4 Kommentare
    1. Hallo Eileen,
      danke für dein Feedback. 🙂 Ich hoffe, er schmeckt dir. LG

  1. Der Aufstrich macht süchtig. Hab ihn aber mit normaler Kuhmilch zubereitet und löffle ihn – so als kleine Nascherei, anstatt Schoko etc. Liegt aber auch daran dass ich auch kein Nutella am Brot mag. Aber super Rezept. Yummy!!!!

    1. Liebe Gisi, so lieb von dir. 🙂 Ich mag den Aufstrich auch sehr. Mach ihn mir auch fast jede Woche neu. Liiiebe Grüße Saskia

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„Hallo. Das ist ella’s table. Ein gedeckter Tisch voll mit natürlichen Dingen, einfachen Rezepten, unkomplizierten Gerichten und einer großen Portion geliebter Food Fotografie. Ein Foodblog, der uns nicht vergessen lassen soll, wie schön Natürlichkeit doch ist. Wie Möhren schmecken und Kräuter riechen. Damit die Einfachheit irgendwann nicht nur eine schöne Erinnerung bleibt.“

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