Rosenkohl ist nicht gerade der Liebling auf der Speisekarte. Rezepte mit Rosenkohl sind dann wohl doch eher die Underdogs. Raffiniert, unverschämt schön und verdammt lecker. Denn der kleine süße Kohl kann am Ende doch ziemlich viel. Geröstet und zubereitet in der Pfanne schmeckt er mir beispielsweise am besten. 

Rosenkohl am besten in der Pfanne zubereiten

Und nein, Du musst Rosenkohl zwangsläufig nicht immer kochen. Durch seine zarten, kleinen Blätter ist er auch in der Pfanne super schnell zubereitet und bekommt ein ganz tolles Aroma. Er sollte nicht länger als 10 Minuten in der Pfanne garen. Ganz egal, ob Du dich für frischen oder tiefgefrorenen Rosenkohl entscheidest, lecker wird’s sowieso.

Rosenkohl ist gesund

Und dann diese Farbe. Ja, schön ist der Rosenkohl definitiv anzusehen. Zumindest wenn Du ihn bei der Zubereitung nicht zu lange kochst. Er behält dann nämlich seine wundervolle, grüne Farbe. Und deshalb ist der Minikohl (unter anderem) auch so gesund. Das sogenannte Chlorophyll soll das blutbildende System unterstützen und als Radikalfänger agieren. Als wäre das schon alles. Pah. Rosenkohl kann noch mehr. In ihm stecken viele Mineralstoffe wie Magnesium, Eisen, Kalium und Kalzium und Magnesium sowie Vitamin A  und C. Mächtig viel Power für so einen kleinen Kohl.

Der regionale und saisonale IT-Kohl im Winter.

Rosenkohl ist ein wahrhaftiges Wintergemüse. Er strotzt den nervigsten Minusgrad und fährt dann erst recht zu geschmacklichen Höchstleistungen auf. Er ist klein, handlich und dadurch perfekt portionierbar. Er braucht keine langen und ausgiebigen Sonnenbäder und wird deshalb bei uns regional angebaut. Er macht auf dem Teller eine außergewöhnlich gute Figur und lässt sich super in viele verschiedene Rezepte integrieren. Deshalb sollten wir aufhören, den Rosenkohl nur als Randgruppengemüse zu betrachten. Ich bin eindeutig für mehr Integration der kleinen Röschen in unseren Pfannen und Kochtöpfen. Aus diesem Grund empfehle ich euch gleich mal wärmstens dieses Rezept für einen leckeren Auflauf mit Rosenkohl und Hüttenkäse.

Rosenkohl in der Pfanne zubereiten

Tipps: Rosenkohl einfach selber machen und zubereiten

Für die Zubereitung des Rezeptes benötigst Du nur wenige Zutaten ohne viel Chichi. Und so wird der Rosenkohl in der Pfanne ganz einfach selber gemacht und zubereitet:

Gerösteter Rosenkohl auf dem Teller

Rosenkohl rösten

Lieber in der Pfanne zubereiten und rösten.

Nach etwa 5 bis 10 Minuten sollte der Rosenkohl gar sein. Achte darauf, dass er nicht zu lange röstet, damit er die schöne, grüne Farbe nicht verliert.

Rosenkohl Pfanne mit Apfelscheiben und Balsamessig auf einem Teller

Rosenkohl abschmecken

Schmecke den Rosenkohl mit Salz und cremigen, leicht süßlichen Balsamessig ab. Vor dem Servieren kannst Du noch ein paar Rosa Beeren darüber geben. Die kleinen, fruchtigen Beeren bringen einen tollen Kontrast in den Geschmack.

Zutaten
Für die Rosenkohl Pfanne
Außerdem
cremig
1

Für die Zubereitung den Rosenkohl halbieren und in Öl für etwa 10 Minuten rösten.

2

Tiefgefrorener Rosenkohl muss vorher aufgetaut sein.

3

Apfel in Scheiben schneiden.

4

Apfelscheiben zusammen mit gehackten Walnüssen in die Pfanne geben. Für 2 Minuten mit dünsten.

5

Zum Schluss mit Salz und Balsamessig abschmecken.

6

Nach Bedarf mit Rosa Beeren bestreuen.