Fein und cremig – die Saison für eines meiner liebsten Gemüse im Frühjahr ist nun auch schon wieder fast vorbei. Macht nichts, denn für eine leckere Spargelcremesuppe reicht es trotzdem noch. 🙂 Einfach selber machen ohne viel Aufwand – die Suppe ist eindeutig eine Fast Soup.

Für mein Rezept habe ich weißen und grünen Spargel eingekauft. Den weißen Spargel muss man natürlich schälen. Das ist zwar etwas nervig, aber dafür ist er etwas zarter als der grüne Spargel. Auch die Schale kann hervorragend für die Spargelcremesuppe weiter verwertet werden.

Spargelsuppe aus Spargelwasser

Eigentlich zählt das Rezept eher als Tipp für die Verwertung von Schalen. Denn nach dem schälen fällt immer ein riesiger Berg an “Abfall” an. Deshalb sollte man auch diese Reste zu einer tollen Spargelsuppe verarbeiten. Entweder schälst Du den Spargel und kochst die Spargelstücke sowie die Spargelschalen in 2 separaten Töpfen. Oder Du hebst dir einfach eine entsprechende Menge Spargelwasser auf und kochst dir dann später eine Suppe daraus. Da grüner Spargel nicht geschält werden muss, empfiehlt es sich, trotzdem ein paar weiße Stangen zu schälen. So wird der Geschmack intensiver.

Grünen Spargel ohne Schälen

Am liebsten ist mir grüner Spargel. Und das liegt nicht nur daran, dass ich ihn nicht schälen muss. 😀 (Eigentlich bin ich immer viel zu faul, Gemüse zu schälen.) Erst durch den Kontakt mit Sonnenlicht wird Spargel grün. Denn so reichert sich der grüne Farbstoff Chlorophyll in den Pflanzenzellen an. Und grünes Gemüse ist ja bekanntlich voll mit Vitalstoffen, wie Vitamine und Mineralstoffe. Ein weiterer Pluspunkt für den grünen Spargel ist seine positive Präsents auf dem Teller. Das macht natürlich das Foodblogger-Herz froh und die Bilder viel lebendiger. 🙂

Das sind schon mal 3 Gründe, die eindeutig für grünen Spargel sprechen. Deshalb kochen wir uns jetzt eine einfache Spargelcremesuppe und erfreuen uns an den letzten Spargelstangen in dieser Saison. 🙂