Zutaten
Für den Quark-Öl-Teig
Typ 630
50 g Öl
geschmacksneutral
oder anderer
1 Prise Salz
Für den Belag
bissfest
Nach Belieben
gehackt oder Blättchen

Es duftet wieder mal aus dem heimischen Backofen – denn heute gibt es leckeren Pflaumenkuchen aus einem einfachen Quark-Öl-Teig. Und wenn ich sage „einfach“, dann ist das Rezept wirklich ziemlich einfach zubereitet und ein schneller Kuchen gebacken.

Kennt ihr das noch? Dieser lustige Kinderreim mit den Pflaumen? „Das ist der Daumen, der schüttelt die Pflaumen,…“ Jedes Mal wenn ich süße, saftige Pflaumen am Baum hängen sehe, muss ich wieder daran denken und stelle mir vor, wie lecker sie doch auf einem Kuchen schmecken würden. 🙂

Kuchen ohne Hefe

Diesmal habe ich den Kuchen ohne Hefe gebacken. Denn normalerweise hätte ich zum Pflaumenkuchen backen auf Hefeteig zurückgegriffen. Ich wollte einfach mal etwas Neues ausprobieren. Auch wenn der Quark-Öl-Teig wahrscheinlich schon eine olle Kamelle ist und zum Kuchen-back-Repertoire von jeder Oma gehört, habe ich den einfachen Teig noch nie selber gemacht. Nachdem ich den duftigen Pflaumenkuchen aus dem Ofen geholt und ein Stück probiert hatte, musste ich irgendwie feststellen, dass er mir mindestens genauso gut schmeckt wie ein Kuchen aus Hefeteig.

Und noch was, Quark-Öl-Teig hat eindeutig einen Vorteil gegenüber Hefeteig. Er muss nicht stundenlang rumstehen und gehen, sondern kann gleich zubereitet werden. Einfaches Rezept, schneller Kuchen, glückliche Bäckerin. 🙂 So oder so ähnlich würde ich das Rezept für den Quark-Öl-Teig zusammenfassen. Wie genau der Pflaumenkuchen zubereitet wird, verrate ich weiter unten. Ich sage jetzt schon mal… nomnomnom, lecker Pflaumenkuchen. 🙂

Pflaumenkuchen vom Blech

Wer gibt sich gern mit wenig Kuchen zufrieden, wenn er den Pflaumenkuchen auch vom Blech essen kann? Möchtest Du also ein ganzes Blech voller Quark-Öl-Teig backen, dann musst Du die Zutaten im Rezept einfach verdoppeln.

Pflaumenkuchen selber backen (Kurzversion)

Für die Zubereitung des Rezeptes benötigst Du nur wenige Zutaten ohne viel Chichi. Und so wird der Pflaumenkuchen aus Quark-Öl-Teig einfach selber gebacken:

1

Zuerst werden Quark, Öl, Haferdrink sowie eine Prise Salz miteinander verrührt. Anschließend wird das Dinkelmehl mit Natron und Weinsteinbackpulver vermischt und in die Quarkmischung gesiebt.

2

Aus den Zutaten wird ein geschmeidiger Teig geknetet. Der Teig wird danach auf einer gefetteten Kuchen ausgerollt und etwas Öl darüber verteilt.

3

Anschließend wird Zucker sowie Zimt darauf verstreut und der Kuchen mit geschnittenen Pflaumen belegt.

4

Zum Abschluss werden nochmals etwas Zucker, Zimt sowie ein paar gehackte Mandeln darüber gegeben.

5

Der Pflaumenkuchen muss nun im Ofen für 25-30 min. bei 180°C (vorgeheizt, keine Umluft) goldbraun backen.

Schritte
1

Pflaumen schneiden

Als erstes sollten die Pflaumen gewaschen und in kleine Stücke geschnitten werden. Du kannst sie halbieren, vierteln, achteln… wie Du sie am liebsten auf deinen Quark-Öl-Teig legen möchtest.

Manchmal sind die Pflaumen noch etwas säuerlich und schmecken unreif. Sollte dies der Fall sein, gibst Du noch etwas Zucker oder Agavendicksaft darüber und lässt sie in einer Schüssel kurz ziehen.

2

Quark-Öl-Teig zubereiten

Nun geht’s zur Zubereitung des Quark-Öl-Teiges. Für mein Rezept habe ich Haferdrink anstatt Milch verwendet. Gern kannst Du diese auch durch Wasser, Milch oder andere pflanzliche Drinks ersetzen.

In eine große Schüssel gibst Du den Quark, das Öl, den Haferdrink sowie eine Prise Salz. Auch beim Öl gilt: Verwende, was dir gefällt! 🙂
Die Zutaten werden anschließend mit einem Mixer oder Schneebesen gut verrührt.

Das Dinkelmehl wird im nächsten Schritt mit dem Weinsteinbackpulver sowie Natron vermischt und mit einem Sieb zu den flüssigen Zutaten gesiebt.

Jetzt heißt es, gut kneten bis ein homogener und glatter Teig entstanden ist. Es kann möglich sein, dass Du noch etwas Mehl hinzugeben musst. Am Ende muss ein Quark-Öl-Teig entstehen, der nicht klebt, aber auch nicht zu trocken ist.

Für die Zubereitung rollst Du nun den Teig etwa 0,5cm aus und legst ihn in eine runde Form oder direkt auf’s Blech, auf das Du vorher Backpapier gelegt hast. Gern kannst Du einen hübschen Rand formen oder den Quark-Öl-Teig einfach flach lassen.

Bevor die Pflaumen auf den Kuchen kommen, wird auf den Teigboden nochmals etwas Öl gegeben und der Zucker sowie der Zimt darüber verteilt. Je süßer der Pflaumenkuchen werden soll, desto mehr Zucker solltest Du verwenden.

Nun kommen die Pflaumen auf den Quark-Öl-Teig. Ob Du die Pflaumen im Kreis legst, nebeneinander oder kreuz und quer, das ist dir überlassen. Zum Abschluss werden noch ein paar gehackte Mandeln, etwas Zimt und nach Bedarf nochmals etwas Zucker darüber gestreut.

Der Pflaumenkuchen kommt nun bei 180°C (vorgeheizt, keine Umluft) für 25 bis 30 Minuten in den Backofen. Wenn der Rand goldbraun gebacken ist, kannst Du ihn aus der Röhre holen.

Tipp: Quark-Öl-Teig Rezept veganisieren!

Nichts leichter als das. Die einzige Zutat im Rezept, die nicht vegan ist, ist der Quark. Wie sollte es auch anders sein, schließlich heißt das Rezept ja auch Quark-Öl-Teig. 😀 Dennoch kann die Zutat Quark durch Sojajoghurt oder Ähnlichem ersetzt werden. Du musst nur darauf achten, dass Du im Rezept die Menge etwas verringerst, da Joghurt meist etwas flüssiger ist.

Pflaumenkuchen in Form

Pflaumen auf einem Tisch neben Pflaumenkuchen

Pflaumenkuchen Stück auf Teller

Fazit: Herzhafter Quark-Öl-Teig

Ein Teig, 1000 Möglichkeiten. Natürlich kann der Quark-Öl-Teig auch für andere Rezepte verwendet werden. Das liegt vor allem daran, dass für die Zubereitung das Rezepts kein Zucker verwendet wird. So ist der Quark-Öl-Teig auch für andere Kreationen bestens geeignet. Wie wär es beispielsweise mit Pizza? Der Boden lässt sich nämlich ebenso herzhaft mit Tomaten, Käse und Co belegen. 🙂

Pflaumenkuchen aus Quark-Öl-Teig Wertung: 5 / 5 (2Stimmen)

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Foodbloggerin mit Kaffee in der Hand

„Hallo. Das ist ella’s table. Ein gedeckter Tisch voll mit natürlichen Dingen, einfachen Rezepten, unkomplizierten Gerichten und einer großen Portion geliebter Food Fotografie. Ein Foodblog, der uns nicht vergessen lassen soll, wie schön Natürlichkeit doch ist. Wie Möhren schmecken und Kräuter riechen. Damit die Einfachheit irgendwann nicht nur eine schöne Erinnerung bleibt.“

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