Zutaten
Für das Dinkelbrot
Typ 1050
380 ml Wasser
warm
4 EL Öl
nach Wahl
2 TL Salz

Ein duftendes Brot direkt aus dem Ofen – es gibt doch nichts besseres als eine knusprige Scheibe Brot mit einem tollen Aufstrich. Und das Beste daran, Du kannst dir mit diesem einfachen Rezept dein Dinkelbrot ohne viel Aufwand selber backen.

Ob mit Marmelade und Honig oder mit einem Gemüseaufstrich oder Tomatenpesto. Die Aufstriche schmecken besonders gut auf einem vollwertigen und vor allem frisch gebackenen Dinkelbrot.

Selbst gebackenes Dinkelbrot ohne Konservierungsstoffe

Der große Vorteil beim selbst gebackenem Dinkelbrot ist, dass Du selber bestimmen kannst, aus welchen Zutaten dein Brot bestehen kann. Mein Rezept wird ohne Weizen, Sauerteig und Konservierungsstoffen zubereitet und enthält lediglich Dinkelmehl, Leinsamen, Trockenhefe, Essig und Öl.

Super Tipp: Ich schneide das Brot nach dem Abkühlen in gleich große Scheiben und friere sie ein. Bei Bedarf werfe ich die Scheiben einfach in den Toaster und kann so zum Frühstück ein leckeres warmes Brot wie frisch aus dem Ofen genießen. hmmm, ziemlich lecker. 🙂 Am liebsten esse ich frisches Brot mit herzhaften Aufstrichen wie zum Beispiel Petersilien-Pesto oder Pesto Rosso. hmmm, einfach nur köstlich. 🙂

Steps
1

Teig kneten und vorbereiten

Brot backen ist ganz einfach. Dafür benötigst Du nur wenige Zutaten und etwas Kraft, um den Teig zu kneten. Schnapp Dir eine große Schüssel und mische die Trockenhefe und die Leinsamen unter das Dinkelmehl.

Als nächstes gibst Du zu 380 ml warmen Wasser etwas Salz, den Weißweinessig sowie das Sonnenblumenöl und verrührst alles sorgfältig miteinander. Das Wasser sollte etwas salzig und essighaltig schmecken. Wenn das nicht der Fall ist, kannst Du gern noch etwas Salz und Essig hinzufügen.

Nun gibst Du das warme Wasser zum Dinkelmehl und vermengst alles zu einem homogenen Brotteig. Der Teig muss mindesten 5 Minuten gut durchgeknetet werden. Es ist möglich, dass der Teig noch etwas klebrig ist. Bitte gib an dieser Stelle kein weiteres Mehl hinzu, damit das Dinkelbrot nicht zu trocken wird.

2

Teig ruhen lassen und backen

Im nächsten Schritt muss der Brotteig bei Zimmertemperatur 45 Minuten ruhen, So kann die Hefe volle Arbeit leisten. Hat der Teig sein Volumen verdoppelt, knetest Du ihn nochmals kurz durch.
Jetzt kann der Dinkelteig in eine gefettete Kastenform gelegt und mit etwas Wasser glatt gestrichen werden. Damit das Brot luftig leicht wird, muss es erneut für 30 Minuten aufgehen. Danach schneidest Du es mit einem Messer in der Mitte 1 cm ein und streust ein paar Körner darüber.

Ab in den Ofen für 40 bis 45 Minuten bei etwa 175°C (vorgeheizt).

Tipp: Stelle eine Tasse mit warmen Wasser mit in den Backofen. Die Feuchtigkeit hilft dabei, dass dein Dinkelbrot schön saftig bleibt.

Conclusion: Walnüsse, Oliven oder Sonnenblumenkerne...

Backe backe – Brot ist fertig. So einfach kannst Du dir also dein eigenes Dinkelbrot ohne Zusatzstoffe selber machen.

Das tolle, dieses Brot Grundrezept lässt sich mit vielen anderen Zutaten hervorragend kombinieren. Wie wäre es mit Walnüssen, Oliven oder Sonnenblumenkernen?

Dinkelbrot selber machen

Dinkelbrot einfach selber backen

Dinkelbrot mit Leinsamen selber backen (Kurzversion)
Für die Zubereitung des Rezeptes benötigst Du nur wenige Zutaten ohne viel Chichi. Und so wird das knusprige Dinkelbrot einfach selber gebacken:
  • 1

    In das lauwarme Wasser wird Weißweinessig und Salz eingerührt, bis sich alles aufgelöst hat. Danach die Trockenhefe und die Leinsamen in einer separaten Schüssel unter beide Dinkelmehle mischen.

  • 2

    Das Wasser wird zusammen mit dem Öl zum Dinkelmehl gegeben und eingeknetet. Der homogene Brotteig sollte nun etwa 45 min. ruhen. Danach wird er erneut kurz geknetet und in eine gefettete Kastenform gelegt.

    Der Teig ruht nun erneut für etwa 30 min.

  • 3

    Das Dinkelbrot wird mit etwas Wasser bestrichen und in der Mitte 1 cm eingeschnitten. Bei 175°C (vorgeheizt, Umluft) wird das Brot etwa 40-45 min. goldbraun gebacken.

Dinkelbrot mit Leinsamen Wertung: 4.33 / 5 (3Stimmen)
15 Kommentare
  1. Commenter
    Kirsten

    Hallo Saskia,
    Ich habe nach deinem Rezept Dinkelbrötchen gebacken, Backzeit knapp 30 Minuten. Der Teig hat für 9 Brötchen gereicht, teils mit Leinsamen, teils mit Kümmel. Sie haben so wunderbar geduftet, dass ich die Verkostung kaum abwarten konnte. Jetzt weiss ich: sie schmecken auch.
    Vielen Dank für das tolle Rezept. LG

    1. Commenter
      Saskia

      Liebe Kirsten, das freut mich natürlich sehr. Schön, wenn die Brötchen geschmeckt haben. 🙂 Ich backe meine Brötchen und auch das Brot regelmäßig selber. Schmeckt einfach viiiiiel besser. Liebe Grüße, Saskia

  2. Dieses gesunde Brot sieht lecker aus! Ich habe ein ähnliches Rezept ausprobiert, aber ich werde es auch versuchen, es muss lecker sein. Vielen Dank 🙂

  3. Commenter
    Freddy

    Lieber Martin,
    vielen Dank für dein Kommentar. Ich freue mich sehr, dass dir mein Quinoa Rezept gefällt 🙂

    1. Commenter
      Saskia

      Lieber Freddy,
      ich hoffe dein Dinkelbrot hat dir geschmeckt? 🙂
      Vielen Dank für das nette Kompliment.
      Viele liebe Grüße Saskia

  4. Commenter
    Julia

    Hey Saskia,
    vielen Dank für das tolle Rezept! Habe die Leinsamen durch Chiasamen ersetzt und meine Familie hat es einfach weggefuttert 😀
    Der einzige Makel war, dass es recht brökelig geworden ist. Hättest du eine Idee woran das liegen könnte? Ist es vielleicht das Dinkelmehl oder soll ich nächstes Mal einen Löffel weniger Essig nehmen?
    LG

    1. Commenter
      Saskia

      Hallo liebe Julia,

      das ist ja echt fantastisch, dass Euch das Brot so gut schmeckt. 🙂 Ich backe mir mindestens einmal in der Woche das Brot, bis jetzt ist es nur einmal etwas krümliger gewesen. Das lag dann aber daran, dass ich zusätzlich Buchweizenmehl verwendet habe.
      Bei meinen Test-Back-Personen hat es bis jetzt auch wunderbar geklappt. Am Essig wird es nicht liegen… Hier mal eine Checkliste:
      – Der Teig möchte gut durchgeknetet werden
      – Die Hefe mag es kuschlig warm (warmes Wasser verwenden und warm stellen)
      – unbedingt 200g Dinkelmehl Typ 1050 und 300g Dinkelvollkornmehl verwenden (Mehl kann auch von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich sein, ich nehme immer das Mehl von Alnatura)

      Das sind eigentlich die größten Hürden. Ich mag das Brot auch sehr gern mit Sonnenblumenkernen, Dinkelflocken oder Hanfsamen. 🙂

      Ich hoffe, dass das Dinkelbrot beim nächsten Mal nicht krümlig wird. 🙂 Viele liebe Grüße, Saskia

  5. Habe mich auch mal an deinem Rezept versucht. Hat gut geklappt 🙂
    Sieht zwar nicht ganz so gut aus, wie auf deinen Fotos, aber geschmacklich ist es sehr, sehr lecker geworden.
    Ich habe übrigens noch Chiasamen hinzugefügt 😉
    Dank & LG
    Viki

    1. Commenter
      Saskia

      Hej Viki,
      das freut mich sehr. Ich kombiniere das Rezept auch immer mit den verschiedensten Nüssen und Samen. 🙂
      LG

  6. Commenter
    Verena

    Ich habe das Rezept mit der Hälfte der Zutaten in meinem Brotbackautomat (mit einer Backzeit von ca. 3h) getestet. Sehr gut geworden! Besser als eine Brotbackmischung, deren Brote oftmals so “toastig” werden oder eigene Kreationen, die so fest oder zu krümelig werden. Bin sehr begeistert und hätte ich es vorher gewusst, hätte ich nicht die Hälfte der Zutaten genommen 😉
    Danke dafür

    1. Commenter
      Saskia

      Hej liebe Verena, das freut mich natürlich ganz besonders zu lesen. 🙂 Ich liebe Dinkelbrot. Und wenn das Rezept auch noch für den Brotbackautomaten geeignet ist… wie wundervoll. Zur Not kannst Du das Brot auch scheibenweise einfrieren und im Toaster knusprig toasten. Zumindest wenn Du knusprige Brotscheiben magst. 🙂 LG

  7. Commenter
    Reimund

    175 Grad Umluft, oder Ober— Unterhitze?

    1. Commenter
      Saskia

      Hej, das Brot backe ich immer mit Ober und Unterhitze. 🙂

  8. Commenter
    Sandra

    Das Brot ist wunderbar gelungen, sieht genau wie auf den Fotos aus und schmeckt super. Ich habe eine 25er Kastenform benutzt und die Brotform war perfekt. Vielen Dank für das tolle Rezept, beim nächsten Mal werde ich es mit Sonnenblumenkernen und Kürbiskernen ausprobieren.

    1. Commenter
      Saskia

      Hej Sandra. Na das freut mich ja. Dann hoffe ich mal, dass Du ab jetzt auch unter die regelmäßigen Brotbäcker gehst. 🙂 Liebe Grüße, Saskia

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