Dass Italien für seine Pizza und Pasta berühmt ist, dürfte vielen bekannt sein. Auch dass dort viele schöne Menschen über die Straßen flanieren und die italienische Mode viele Frauenherzen höher schlagen lässt, ist längst kein Geheimnis mehr. Noch viel mehr auf meiner Reise nach Verona hat mich allerdings die Herzlichkeit und die Großzügigkeit der Menschen überrascht. Dank Giovanni Rana und seinem unglaublich herzlichen Team, weiß ich nun endlich, warum so viele über das „Dolce Vita“ in „Bella Italia“ schwärmen.

Dolce Vita in Bella Italia

Dank eines kleinen Gewinnspiels hieß es letzte Woche für mich und meinen Herzmenschen Koffer packen und ab nach Verona, die kleine Stadt in der Nähe vom Gardasee. Dass ich mit einem Koffer voll mit tollen Eindrücken wieder nach Hause fliegen würde, hätte ich zu diesem Zeitpunkt natürlich noch nicht geahnt.

In Verona angekommen, wurden wir und andere Food-Blogger erst einmal herzlich begrüßt. Kurz akklimatisiert und mit ein paar kleinen Häppchen versorgt, ging es auch schon in die heiligen Produktionshallen, der beliebtesten Pasta Italiens. Riesige Maschinen produzieren dort Tonnen von Pasta und das täglich. Kein Wunder, denn die ganze Welt sehnt sich nach den leckeren Nudelkreationen von Giovanni.

Damit wir einen kleinen Einblick in das Leben von Giovanni Rana und seiner Familie bekommen, fuhren wir im Anschluss direkt zu seinem Haus  – obwohl „Haus“ beschreibt es eigentlich nicht ansatzweise, Anwesen trifft es wohl besser. Eine hübsche Villa mit Grund und Land soweit das Auge reicht. Schon ziemlich beeindruckend!

Pasta-Lunch bei Giovanni

Auf dem Weg zum Pasta-Lunch wussten wir noch nicht, was uns erwartet. Dass wir auf unserer Reise hier wieder einmal überwältigt werden sollten, hätten wir uns eigentlich schon denken können. Das Mittagessen war nämlich ganz im Stile seines Anwesens: groß und mächtig. Zusammen mit Giovanni und seiner Enkelin speisten wir die leckersten Pasta-Kreationen, die von sage und schreibe fünf Köchen aus den besten Zutaten zubereitet wurden. Nach fünf Pasta-Gängen war der Magen eigentlich ziemlich voll und wir rundum glücklich. Aber nein! Als hätten wir es geahnt, kam das Käse-Intermezzo gleich hinterher. Gefühlte 100 verschiedene Käsesorten wurde exquisit angerichtet und warteten darauf verkostet zu werden. Wow, das war mal eine Käse-Vielfalt und einer köstlicher als der andere. Dazu gab es noch feinsten Schinken und es dauerte nicht lange bis wir zum Rand gefüllt waren. Das hielt uns jedoch nicht davon ab weitere deliziös anmutende Käse-Variationen zu probieren.

Was haltet ihr von einem original italienischen Dessert zum krönenden Abschluss?“ Wie sollte es auch anders sein, Eis gab es auch noch. Und es war nicht einfach nur Eis, dieses Vanilledessert würde die Geschmacksknospen eines jeden Eisliebhabers garantiert in den Himmel heben. Feinstes Eis, cremig, vollmundig und mit einem Hauch von Vanille. Das war so gut, ich glaube, jedes Vanilleeis wird in Zukunft gegen dieses leckere Geschmackserlebnis einfach nur „abstinken“.

Damit wir uns auch zu Hause Pasta nach traditionell italienischer Art selber machen können, wurden wir anschließend, wie es sich gehört, ordnungsgemäß in die Pasta-Zubereitung eingewiesen. Es gab Ravioli mit Ricotta-Parmesan-Spinat-Füllung! Ich bezweifle zwar, dass ich diese perfekt aussehenden Ravioli in meiner heimischen Küche genauso perfekt nachkochen kann, wurde aber wieder mal davon überzeugt: Selbstgemacht schmeckt eben doch am besten!

Hotel – Sweet Hotel

Was braucht man, um 6 Food-Blogger vollends glücklich zu machen? Richtig, ein gemütliches Hotel, wo wir das Essen und die Geschmackserlebnisse verdauen und Revue passieren lassen konnten! Diese Luxus-Variante eines Hotels in Mitten von Verona hätten wir allerdings nicht erwartet. Liebevoll eingerichtete Zimmer, ein Traum von Frühstück und natürlich ein kleines Willkommens-Geschenk versetzte uns in das Dolce Vita Italiens. Unglaublich, aber hier wurde sogar das Zimmer vor dem Schlafengehen zurechtgemacht, das Licht angeschaltet, die Fensterläden geschlossen und ein kühles Getränk bereitgestellt. Das sorgte eindeutig für zufriedene Gesichter. 🙂

Was noch geschah…

Für die nächsten zwei Tage war neben einer kleinen Sightseeing-Tour durch Verona und einem Besuch in einer Weinboutique auch ein Segelboot-Ausflug geplant. Ziemlich entspannt schipperten wir über den Gardasee, ließen uns die angenehme Seeprise um die Nase wehen und wurden anschließend mit einem Fünf-Gänge-Menü – war ja klar – in einer ehemaligen Schiffs-Loggia überrascht! Echt lecker, aber das konntet ihr euch sicher schon denken. 😉

Auch wenn ich in den zwei Tagen mindestens 2kg zugenommen habe, das war es mir dann doch wert. Nach diesem imposanten Wochenende voller Überraschungen und übertroffenen Erwartungen hieß es dann für uns am Sonntagabend leider „Goodbye Verona“.

Jetzt weiß ich endlich was Dolce Vita wirklich bedeutet. Das süße Leben genießen und sich wie ein kleiner vollgefütterter Kugelfisch in Italien fühlen. 🙂 Auch wenn ich wahrscheinlich nie wieder in solche Genüsse kommen werde, Verona bleibt mir für immer in dolce ricordo. Mille grazie, Rana!

Italienische Rezepte für zu Hause

Trotzdem koche ich mir hin und wieder etwas Leckeres aus der italienischen Küche. Denn ich hole mir gern den Zauber Italiens nach Hause. Mit ein paar einfach Rezepten und den besten Zutaten lassen sich richtig tolle Gerichte zaubern, die mich immer wieder an die Sonne Italiens erinnern. Focaccia, Tomatensauce und Polentaschnitten – Here we go …

Pizza, Pasta und Amore – Bella Verona Wertung: 5 / 5 (1Stimme)
Ein Kommentar
  1. Commenter
    Martin

    Schön war es 🙂

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